Beim ersten Kind ist die Unsicherheit oft besonders groß. Gerade in puncto trocken werden gibt es etliche verschiedene Herangehensweisen und jeder glaubt, dass seine die einzig Wahre sei. Je rigoroser die Erziehung, desto überzeugter vertreten Befürworter ihre Meinung vor anderen. Aber was ist denn nun richtig? Wir beleuchten verschiedene Aspekte der Sauberkeitserziehung und geben Tipps, wie es richtig geht.

 

Diese Fragen sollten Sie sich stellen

Was passt denn für uns und was ist das Beste für unser Kind?
Sollten wir auf all die guten Ratschläge wirklich hören?
Und welche davon sind tatsächlich sinnvoll?
Oder sollten wir lieber unseren eigenen Weg gehen und uns belesen, statt auf andere zu vertrauen?

Die Antwort darauf ist nicht immer ganz einfach. Denn, wenn es um Kinder geht, werden verschiedenste Meinungen regelrecht aufgedrängt. Gerade die ältere Generation der Mütter und Großmütter scheut sich nicht, ganz offen den Erziehungsstil ihrer Kinder und Enkel zu kritisieren. Aber haben sie immer Recht? Ganz sicher nicht. Daher ist es besser, die Fakten zu kennen, die die Wissenschaft mittlerweile über das trocken werden bei Kindern herausgefunden hat.

Wann Kinder normalerweise trocken werden

Zuerst einmal ist es wichtig zu wissen, dass die Darmkontrolle oft vor der Blasenkontrolle erlangt wird. Das heißt, dass viele Kinder schon in der Lage sind, ihr großes Geschäft auf Topf oder Toilette zu verrichten, bevor das auch mit dem Pipi zuverlässig klappt. Dann wurde mit zahlreichen Studien belegt, dass die allermeisten Kinder durchschnittlich bis zum Alter von 28 Monaten tagsüber und mit 33 Monaten auch nachts trocken werden. Dies sind natürlich nur Durchschnittswerte. Dabei ist es unerheblich, ob eine konsequente Sauberkeitserziehung erfolgte – windelfreie Erziehung mal ausgenommen – oder nichts, beziehungsweise wenig unternommen wurde.
Ihr Kind muss merken, dass es muss

Wann Ihr Kind trocken wird, hängt vor allem davon ab, wie weit es in seiner Entwicklung ist. Zuerst muss das Kind seine Blase beziehungsweise seinen Darm richtig wahrnehmen. Einfach ausgedrückt: Es muss merken, dass es muss. Was so einfach klingt, ist ein sehr komplexes Zusammenspiel etlicher Sensoren, Nervenbahnen, Muskeln und den entsprechenden Verknüpfungen im Gehirn.

Es kann durchaus passieren, dass ein Kind schon mit einem guten Jahr dazu in der Lage ist, was aber eher selten ist. Andere Kinder hingegen sind erst mit 5 oder sogar später so weit. Vorher wird die zunehmende Füllung von Blase (oder Darm) gar nicht bewusst realisiert und es kommt zu Spontanentleerungen. Das Kind lässt also laufen, ohne es überhaupt zu merken.
Erst nach dem 5. Lebensjahr spricht man vom Ein- bzw. Bettnässen

Vorher wird, wenn es keine konkreten Auffälligkeiten wie Probleme beim Wasserlassen gibt, von Seiten der Ärzte auch nichts unternommen. Dennoch werden viele Eltern schon sehr unruhig, wenn ihr Kind auch mit drei Jahren noch kein Interesse am Trocken werden zeigt. Schließlich sind dann die meisten Kinder schon trocken.

Wer das nicht akzeptieren kann, greift oft zu härteren Maßnahmen, wie nächtlichem Wecken oder einer Reduzierung der abendlichen Trinkmenge. Diese Methoden sind jedoch in diesem jungen Alter nicht nur unsinnig, sondern können sogar schädlich sein. Meist sind die betroffenen Kinder einfach noch nicht so weit. Das muss man aber wissen. Ums Trocken werden ranken sich etliche Mythen.

Lesen Sie dazu auch: Oma hat nicht immer Recht – 7 Mythen rund um das Sauber werden
Regelmäßiges „Topfen“ ist kein Ausweg

Es hilft nicht, wenn unsere Großmütter oder manchmal auch die Mütter erzählen, dass ihre Kinder ja wohl schon mit einem Jahr trocken gewesen seien und dass man so früh wie möglich damit beginnen muss, sie auf den Topf zu setzen, damit es klappt. Dieser Rat ist bei allem gebührenden Respekt sehr fragwürdig. Das sogenannte „Topfen“ wurde bis in die 50er/60er Jahre intensiv praktiziert, und im Osten Deutschlands war es in Ermangelung von Wegwerfwindeln noch bis zur Wende ein essentieller Bestandteil der frühkindlichen Erziehung.

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